Zeitenwende

Zeitenwende

Der Filz der Macht, die Gier, die Pest,
nach immer mehr, gibt uns den Rest.
Von Oben dröhnt die Heuchelei,
wie wertvoll das System uns sei.
Nach unten wird dann durchgedrückt,
was ihre Herrschaft wohl beglückt!

Demokratie, was bist du wert,
die nur nach ihrem Sinn beschert?
Wohin gehst du, du krankes Land,
Sumpf und Morast in einer Hand,
verraten und längst abgetaucht,
wie eine Hure oft missbraucht!

Als Sinnbild, steter Plünderei,
du nennst gerecht dich noch und frei,
von höchster Garde korrumpiert,
dass selbst der letzte Funken friert,
an Hoffnung, den man je gehegt,
man hat ihn längst auf Eis gelegt!

Nie scheint genug für alle da,
doch fleißig wächst der Kreis der Schar,
die abkassiert, nach ihrem Sinn,
ganz selbstbestimmt und mit Gewinn.
Wann Brüder, Schwestern wacht ihr auf,
sie halten lang schon Ausverkauf!

Wann ruft der kleine Mann: „Halt ein,
das geht nicht mehr, das darf nicht sein!"
Nichts bleibt für uns, das sich noch lohnt,
die Klasse ihrer Garde thront
und füllt sich leidlich Wanst und Tasche.
Für uns bleibt Knochen nur und Asche!

Für dumm verkauft, erpresst, geknebelt,
haben sie uns längst den Geist vernebelt
und auch das Denken schwindet täglich,
der Widerstand ist klein und kläglich.
Wir fressen still ihr Brot und schweigen,
wie es den Sklaven ist zueigen!

© Hansjürgen Katzer, März 2012





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