Fukushima

Fukushima

Der elfte März, ein Jahr danach,
als der Tsunami Japans Land zerbrach.
Noch immer droht Tod und Gefahr,
erstrahlt hier alles atomar.
Die Zeit sie findet kaum Beachtung,
im Schrecken der Gesamtbetrachtung,
der Lage hier an Tepco´s Stätte,
die mancher gern vergessen hätte.

Lau weht vom Meer, der Frühlingswind,
hier lebt kein Mann, hier spielt kein Kind,
An zwanzig Meilen währt der Kreis,
der Kreatur zu bannen weiß.
Was sicher schien in Ewigkeit,
brach hier entzwei in kurzer Zeit.
Des Menschen Werk, ein harter Schlag,
schafft Mahnung uns, ein Sarkophag.

Des Schicksals Macht sein Spiel gewann,
wohl über das, was Hirn ersann.
Das Sterben, Not, Verderben machte,
den Tod und das Verrecken brachte.
Nach Tschernobyl, ein nächster GAU,
doch immerhin, wir wurden schlau.
Haben dem Wahnsinn abgeschworen,
den Wind, die Sonne auserkoren!

© Hansjürgen Katzer, März 2012


Foto: Unbekannt






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