Bleib still, du Volk

Bleib still, du Volk

Bleib still, du Volk im Bürgertum,
schweig stille Vaterland.
Warst feige meist, mit wenig Ruhm,
und schleichendem Verstand.

Du kläffst in jener Meute mit,
vor der so vielen graut,
der Mut und Aufbegehr´ entglitt
und trotzdem bleibt sie laut.

Die haben wohl an Geld und Macht,
den seid ihr Untertan.
Gefolgsam sauft bei Tag und Nacht,
ihr, ihren schlechten Tran.

Ihr müht Euch ab nach ihrem Bild,
das sie von Schuld befreit.
Ihr seid ihr festverzahntes Schild,
für alle Ewigkeit.

Täglich fordern sie etwas mehr,
ihr schafft es ihnen ran.
Sind auch die Phrasen noch so leer,
die uns ihr Geist ersann.

So bleibt denn wohl auf Eurer Spur
und blickt auf uns herab.
Es einigt uns am Ende nur,
der Tod, ein kühles Grab!

© Hansjürgen Katzer, Februar 2013








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