Die Biedermänner

Die Biedermänner

Sie schreiten immer noch durch uns´re Gassen
und mancher findet ihre hohlen Sprüche gut.
Sie bringen Angst, Gewalt und neues Hassen,
die widerliche, unverbesserliche Nazibrut.

Genauso schlimm die Stammtischschwätzer,
die braven, bürgerlichen Volksaufhetzer.
Der braune Spuk hat wieder Arm und Beine,
dies´ Land blüht auf in seinem bösen Scheine.

Der Wahnsinn ist noch lange nicht zu Ende,
zum Gruß erhoben Geist und tausend Hände.
Die ewig Gestrigen, sie sterben niemals ganz.
sie suhlen sich bereits in neuem Glanz.

Der Nazisumpf gedeiht noch immer prächtig,
die Scharlatane werden langsam wieder mächtig.
Manch blinder Narr wählt sie in Parlamente,
ganz langsam, aber stetig steigen die Prozente.

Der braune Dreck wächst wieder und gedeiht
und das nicht nur in jüngster Zeit.
Ich habe Angst denn mir wird klar,
dies Land ist wieder in Gefahr.

© Hansjürgen Katzer, April 2001








Kommentar zu dieser Seite hinzufügen:
Dein Name:
Deine Nachricht:

Auf Jahr und Tag
 
Bei Wohlgefallen bitte "Liken"
 
 
Munkelpietzgeschichten

Die Abenteuer des
Wichtelmännchen
Eugen Balduin Munkelpietz

Ein Märchen für große
und kleine Kinder
 
Lesen und gelesen werden,
sind das reinste Glück auf Erden!
„Gedichte sind der Herzschlag der Literatur.“ Jutta Richter (*1955)
 
Über 1000 Gedichte und Geschichten von Hansjürgen Katzer
Bilder
 
Fotos von Hansjürgen Katzer und
diverse Anderen
 
Bisher waren schon 174700 Besucher (1148607 Hits) hier!