Schleckerinsolvenz


Schleckerinsolvenz

Ja, jetzt hat´s sich ausgeschleckert,
Schleckers Anton gibt nun auf.
Jahrelang geklotzt, gekleckert,
droht nun finster Ausverkauf.

Zwei Millarden an Vermögen,
ward sein Reichtum jüngst gelobt.
Ach, nun sitzt er an den Trögen,
wo man pure Armut probt.

So zumindest soll man glauben,
wenn man auf´s Geplärre hört,
mit dem sie den Nerv uns rauben,
was gewaltig stinkt und stört!

Jahrelang die Taschen reichlich,
sich gefüllt mit Hinterlist,
Wird die Brut allmählich weichlich,
er, der stets ein Egoist.

Lohntarife unterlaufen
und manch and´re Sauerei.
Mag er ruhig das Wasser saufen,
das entstand derTyranei.

Arm dran sind nur jene Frauen,
die nun Job und Lohn verlier´n.
Die nun in die Röhre schauen,
viele wird man abservier´n.

Und schon ruft man nach dem Staate,
das er in die Bresche springt.
Komisch das des Krösus Saate,
stets im selben Lied erklingt.

Anton Schlecker, nebst den Seinen,
wird es immer wohlergeh´n.
Bald wird schon im hellsten Scheinen,
die Bagage aufersteh´n.

© Hansjürgen Katzer, März 2012







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