Ohnmacht

Ohnmacht

Die Welt ist kalt und unerträglich,
tausende verrecken täglich.
Während wir im Wohlstand jammern,
füllen sich die Leichenkammern!

Ein Jeder hat zwar längst kapiert,
das die halbe Welt krepiert.
Fernsehbilder kalt und schaurig,
machen dennoch nicht mehr traurig.

Bieder steht die brave Zunft,
ohne Anstand und Vernunft.
Niemand ist bereit zum Handeln,
keiner will das Unrecht wandeln.

Stets sind es die selben Worte,
hohl und dumpf aus der Retorte.
Hey man kann da eh nichts machen,
kommt uns nicht mit solchen Sachen!

Wenn wir Macht und Mittel hätten,
könnten wir noch manches retten!
Doch lasst uns noch etwas warten,
dann erst wird es gut geraten!"

Und wir reden, reden, reden,
über alles, über jeden!
Unser Herz eiskalt, doch rein.
Schuldige, mit Heil´genschein.

© Hansjürgen Katzer, Mai 2002





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