Süß, oh Wunder


Süß, oh Wunder
 
Geht der Abend nun zu Ende,
bricht die dunkle Nacht schon an.
Fass ich deine sanften Hände
und versink in deinem Bann.
Blicke tief in deine Augen,
streichle zart dein Angesicht.
Schein der Liebe nicht zu taugen,
ohne sie, da geht es nicht.

Süß, oh Wunder mein Verehren,
welch ein Traum, der  mich belohnt.
Ach, wie groß war mein Begehren,
das mir in der Seele wohnt.
Wundersam ist mir die Stille,
jenes Glück ganz tief im Herz.
Du bist Sehnsucht mir und Wille,
fort, hinfort schwand all mein Schmerz.

Nie wirst du mir ganz gehören,
Liebste du in deiner Macht.
Willst mir wohl den Geist betören,
heut´ in dieser einen Nacht.
Morgen wirst du weiterwandern,
und du siehst es nur als Spiel.
Morgen küsst du einen Andern,
auf den Fluren, ohne Ziel.

© Hansjürgen Katzer, September 2011







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