Aus allen Nähten

Aus allen Nähten

Dein Herz eine steinerne Wand,
verzurrt mit Stacheldrähten,
zerrissen von seiner Hand,
fließt Blut aus allen Nähten.

Zum Himmel fließender Wahn,
klebrig und nicht zu verzeihen.
Worte, die weh getan,
Blut beginnt zu schneien.

Schwindelnd die Miene, dein Lachen,
dein Abbild so gläsern und leer.
Dein Feuer nicht mehr zu entfachen,
dein Atem, kraftlos und schwer.

Die Liebe zu ihm ist vergangen,
der Scherz ein beissender Schleim.
Im Dunkel des Daseins gefangen,
verraten und nirgends daheim.

Der Tag quält den Schatten der Toten,
du zählst dich schon lange dazu.
Du spürst seine gierigen Pfoten,
sein Kuss brächte dir endlich Ruh´.

© Hansjürgen Katzer, Oktober 2002





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