Die letzten Träume ...

Die letzten Träume habe ich behalten

Noch lebe ich und gebe nichts verloren,
die Welt ist viele tausend Fragen wert.
So viel, was rebelliert und aufbegehrt,
schrei ich in Eure tauben Ohren.

Die letzten Träume habe ich behalten,
werd´ weiter meine Meinung sagen.
Die Angst vor Spott und Niederlagen,
lässt mir mein Denken nicht erkalten.

Werd` nie mehr mit den Wölfen heulen!
  Ihr werdet meinen Geist nicht brechen.
Das will ich hier und heut´ versprechen,
trotz all der Schrammen und der Beulen.

Hab Euer Spiel doch längst verstanden,
die braven und so angepassten Reihen.
Dagegen werd ich Gift und Galle speien,
noch ist genügend Kraft in mir vorhanden.

Die letzten Worte sind noch nicht gesprochen,
ganz ungeniert macht Ihr Euch alles Untertan.
In Eurem Geltungsdrang und Eurem Größenwahn,
seit Ihr wie Ratten aus dem Loch gekrochen.

Ihr sät das Unheil aus, auf dem Planeten,
Ihr nährt den Krieg, die Fessel der Gewalt.
Die Menschen lassen Euch letztendlich kalt,
Euch kümmern Macht nur und Moneten!


© Hansjürgen Katzer, Juli 2002


Foto: Anatol Rishtok




Kommentare zu dieser Seite:
Kommentar von Nele, 30.03.2014 um 08:42 (UTC):
Schönes Foto, gutes Gedicht



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