Die Politesse

Die Politesse


Sah sie vorm am Supermarkt,
wo mein Auto ich geparkt,
wunderbar in Licht getaucht,
hat sie mich gleich angefaucht,
Worte in mein Ohr gebannt,
die mir fest ins Hirn gebrannt.

Ja, sie ist die kleine, kesse
freche, süße Politesse,
der mein Parken nicht gefiel:
„Glauben Sie, das ist ein Spiel,
guter Mann das kostet aber!“
Und dann lachte sie makaber.

Ach in ihrer Uniform,
da gefällt sie mir enorm
und so park ich jetzt verwegen,
kreuz und quer auf allen Wegen,
dass sie in der Nähe bleibt
und mir noch ein Knöllchen schreibt.

Wochenlang war ich am flehen,
bat sie mit mir auszugehen.
Doch sie lässt sich nicht erweichen,
nichts kann ich bei ihr erreichen.
Ganz umsonst ist all mein werben,
ach herrje, ich möchte sterben.

Und so zahl ich meine Buße,
biet´ ihr stets mein Herz zum Gruße.
Irgendwann gesteh ich offen
mag ich an mein Glück noch hoffen.
Und so wart´ ich voll Noblesse,
auf die süße Politesse.

© Hansjürgen Katzer, Juli 2011





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