Trauernd

Trauernd

Ich seh dich jeden Tag,
dein müder Augenschlag,
in fernes Nichts gerichtet,
wo sich kein Dunkel lichtet.

Du schweigst, kein einzig Wort,
dringt mehr von jenem Ort,
den du im Herzen kennst,
den du dein Schicksal nennst.

Wie lang nicht mehr gelacht,
um dich nur finst´re Nacht.
Hast deine eigene Welt.
in die kein Licht mehr fällt.

Die Trauer und den Schmerz,
sie flehen himmelwärts.
Verlier´n sich in der Ferne,
im Nirgendwo der Sterne.

Dort wo man ihn begraben,
dort willst du Heimat haben.
Der Tod, der ihn genommen,
er wär´ auch dir willkommen.

© Hansjürgen Katzer, März 2003





Kommentar zu dieser Seite hinzufügen:
Dein Name:
Deine Nachricht:

Auf Jahr und Tag
 
Bei Wohlgefallen bitte "Liken"
 
 
Munkelpietzgeschichten

Die Abenteuer des
Wichtelmännchen
Eugen Balduin Munkelpietz

Ein Märchen für große
und kleine Kinder
 
Lesen und gelesen werden,
sind das reinste Glück auf Erden!
„Gedichte sind der Herzschlag der Literatur.“ Jutta Richter (*1955)
 
Über 1000 Gedichte und Geschichten von Hansjürgen Katzer
Bilder
 
Fotos von Hansjürgen Katzer und
diverse Anderen
 
Bisher waren schon 169046 Besucher (1129668 Hits) hier!