Er faucht mit ...

Er faucht mit seinem kalten Winde

Der Herbst, der ist ein wilder Schuft,
ist auch Beherrscher der Gespenster,
treibt bunte Blätter durch die Luft,
rüttelt an Türen und am Fenster.

Er faucht mit seinem kalten Winde,
er bläst dem Wald durchs karge Kleid.
Gar ängstlich blickt umher das Kinde,
schon früh beginnt des Abends Zeit.

Es zieht der Nebel durch die Lande
und kaum noch dringt ein Vogelruf.
Das Feld ruht schon im grauen Sande,
der gestern Brot und Nahrung schuf.

Der Nachtfrost zieht jetzt erste Spuren
und mich umfasst nun Trauer still.
Des Herbstes Regen sorgt für Murren,
das Wetter weiß nicht was es will.

Wenn ich nun durch den Garten gehe,
mit Wehmut, Sorge, etwas Hohn
und auf die letzten Astern sehe,
freuß  ich mich auf den Frühling schon.

© Hansjürgen Katzer, November 2004


 
       Foto: Hansjürgen Katzer





Kommentar zu dieser Seite hinzufügen:
Dein Name:
Deine Nachricht:

Auf Jahr und Tag
 
Bei Wohlgefallen bitte "Liken"
 
 
Munkelpietzgeschichten

Die Abenteuer des
Wichtelmännchen
Eugen Balduin Munkelpietz

Ein Märchen für große
und kleine Kinder
 
Lesen und gelesen werden,
sind das reinste Glück auf Erden!
„Gedichte sind der Herzschlag der Literatur.“ Jutta Richter (*1955)
 
Über 1000 Gedichte und Geschichten von Hansjürgen Katzer
Bilder
 
Fotos von Hansjürgen Katzer und
diverse Anderen
 
Bisher waren schon 291238 Besucher (1629677 Hits) hier!