Das Lied des Lebens

Das Lied der Lebens

Um sein Leben zu bestreiten,
lässt der Mensch sich oft verleiten,
sich an And´re zu verkaufen,
die das Kind dann Arbeit taufen.

Ständig will man ihn hier zwingen,
seine Leistung zu erbringen.
Zeigt sich gut und gnädig schon,
denn man zahlt ihm einen Lohn.

Alles hat gewisse Preise
und so geht man stets im Kreise.
Ach, man muss sich oftmals fügen,
bringt der Job aucht kein Vergnügen.

Und so geht es viele Jahre,
Arbeitskraft ist auch nur Ware.
Die mal teuer ist, mal billig,
Hauptsache der Geist bleibt willig.

Und wenn man dann alt geworden.
gibt es keinen schönen Orden.
Arbeitslos und ab in Rente,
sind nicht immer Glücksmonente.

Zahnlos geht´s dem End´ entgegen,
alt zu werden ist kein Segen.
Doch man bleibt auch hier bescheiden,
will Prostest und Streit vermeiden.

Und so geht man in die Kiste,
all das Glück das man vermisste,
liegt nun unterm Gottesacker.
Auch im Tode war man wacker!

© Hansjürgen Katzer, November 2012



 





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