Sturm

Sturm

Der Horizont sein Königreich,
dort wo die Wolken frönen.
Gewaltig wirkt sein harter Streich,
sein Ächzen und sein Stöhnen.

Er wacht stets auf im Blätterspiel
und seufzt mit lautem Klagen.
So mancher Zweig zu Boden fiel,
an jenen rauen Tagen.

Zum Sturm erwachsen, peitscht er bald,
durch Gärten und durch Wälder.
Treibt ohne langen Aufenthalt,
den Staub über die Felder.

Klopft an die Fenster, an das Haus,
sein Atem fraß so manchen Baum,
Reißt Ziegeln aus den Dächern raus,
malt auf die Wellen weißen Schaum.

Trägt Mensch und Tier mit sich hinfort,
mit seinen kräft´gen Pranken.
Wer derweil sitzt an sicherem Ort,
mag´s seinem Schöpfer danken.

© Hansjürgen Katzer, Juni 2003




Foto: Unbekannt





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