Schüchtern

Schüchtern

Ich wage nicht dich anzusprechen,
ich seh´ dich einfach lächelnd an.
So schön zu sein ist ein Verbrechen,
war es ein Gott, der dich ersann?

Du sitzt im Kaufhaus, Kasse sieben,
ich kauf´ jetzt dreimal täglich ein.
Ne Frau wie dich, die muss man lieben,
doch wird es wohl vergeblich sein.

Steh ich vor dir versagt mein Denken,
dann bin ich hilflos und ganz stumm.
Würd´ dir gern ein paar Worte schenken
und kann es nicht, weiß nicht warum!

So werd´ ich weiter emsig kaufen,
nur um dich ab und an zu seh´n.
Werd drei mal täglich zu dir laufen
und schweigend wieder von dir geh´n.

Verzagt bin ich und seh es nüchtern,
das Leben ist nicht immer fair.
Ein Depp bin ich und panisch schüchtern,
doch weiß ich auch, ich mag dich sehr!


© Hansjürgen Katzer, November 2002





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