Reichskristallnacht

Reichskristallnacht


Damals als die Stiefel knallten,
auf das Pflaster hart und schwer.
Geist und Herz im Wind verhalten,
in den Zeiten grau und leer.

Damals als die Nazihorden,
Täter wurden ohne Zahl.
Totgeweiht begann das Morden,
für Millionen voller Qual.

Als die Synagogen brannten
und der Nachbar ward zum Feind.
Bürger durch die Straßen rannten,
fest im Judenhass vereint.

Als die Fensterscheiben klirren
und der Davidstern geschmiert,
an die Wände von verwirrten
Geistern, der sich nie verliert.

Monster wurden dort erschaffen,
ganz im braunen Geist verstellt.
Und ein deutsches Volk mit Waffen,
brachte Krieg der ganzen Welt.

Spät ist es nun im Erinnern,
lang liegt jene Zeit zurück.
Täter wurden zu Gewinnern,
unser Land, es hatte Glück.

Niemals sollten wir vergessen
was ein Volk im Führerwahn.
Blind, gehorsam und vermessen,
hat den Völkern angetan.

© Hansjürgen Katzer, November 2013

 







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